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Das Schlachten hat begonnen



Akif Pirinçci ist ein deutsch-türkischer Schriftsteller, der mit seiner zum Bestseller gewordenen Katzen-Krimi-Serie „Felidae“ nicht nur in Deutschland, sondern weltweit bekannt wurde. Auf dem Internet-Blog des deutsch-jüdischen Journalisten  Henryk M. Broder mit dem Namen „Achse des Guten“ hat er nun eine „Wutrede“ veröffentlicht, die auch im  Magazin „Eigentümlich frei“ im März 2013 nachgedruckt wurde. Anlaß war der brutale Mord an Daniel S. in Kirchweyhe. Pirinçci nimmt sich dabei kein Blatt vor den Mund: Er sieht darin einen evolutionären Vorgang, einen schleichenden Genozid, da sich die Tat in eine Serie von immer mehr und in immer kürzeren Abständen erfolgenden Bestialitäten, die zumeist von jungen Männern moslemischen Glaubens an deutschen Männern begangen werden“ einreihe. Unter den Opfern befinden sich nie Frauen, stellt Pirinçci fest, denn diese werden „in der Regel vergewaltigt, was auch banal-evolutionär zu erklären ist“.
Nach Pirinçci ist die von deutschen Soziologen vorgebrachte These, daß sich die gewalttätigen ausländischen Jugendlichen in Wahrheit als Versager und Opfer der Gesellschaft vorkämen, „natürlich eine von der Migrantenindustrie, schwachsinnigen Politikern und geisteskranken linken Medienleuten bestellte Lüge“. Und er stellt fest, daß die Zahl der bei Auseinandersetzungen dieser Art ermordeten Deutschen von den offiziellen Stellen bewußt geheimgehalten wurde, obwohl oder weil sie bereits „die Opferzahl eines veritablen Bürgerkriegs“ erreiche.
Der Bestseller-Autor weiter: „Es geht einem deutschen Journalisten am Arsch vorbei, ob ein junger Landsmann von ihm auf offener Straße totgeprügelt wird. Im Gegenteil, da ihm vom Kindergarten an der Haß auf die eigene Volkszugehörigkeit antrainiert wurde, er sogar seine berufliche Existenz riskiert, falls er für so etwas Mitgefühl zeigte, freut er sich in einer Art Übersprungshandlung sogar darüber.“ Und er stellt fest, daß sogar Bundespräsident Gauck schlichtweg gelogen hat, als er in seiner Weihnachtsrede nicht von deutschen Opfern sprach, sondern von Menschen, die nur deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.
Pirinçci stellt einen grassierenden Selbsthaß in Deutschland fest, der dazu führt „daß sogar tirolische Bands, die ihre Heimat super finden und ihr musikalisch huldigen, unter öffentlichem Druck von Preisverleihungen ausgeschlossen werden. Soweit reicht diese Geisteskrankheit, daß Antifa-Banden in Manier von NS-Horden jede Art von Gegenmeinung mit Zustimmung von Volksparteien niederschlagen und Existenzen vernichten dürfen.“
Seine ganze Analyse bindet Pirinçci an ein evolutionäres Modell, wonach nun in Deutschland eine Gruppe – die Deutschen – von einer anderen Gruppe – den muselmanischen Migranten – verdrängt wird, und diese Verdrängung  so abläuft, daß die männlichen Mitglieder der unterlegenen Gruppe (tendenziell) ermordet, die weiblichen vergewaltigt werden.
Der deutschen Justiz machte Pirinçci dabei den größten Vorwurf: Hätten einige Deutsche aus türkenfeindlichen Motiven in der Türkei einen Türken ermordet, „wären sie innerhalb von zehn Minuten von herbeigeeilten Passanten an ihren Eiern an der nächsten Straßenlaterne aufgehängt worden“. Und wenn nicht das, dann hätten sie zumindest die erste Nacht im Gefängnis nicht überlebt oder „eine derart hohe Haftstrafe bekommen, wie es hierzulande nur noch bei Steuerbetrug der Fall ist“. Gewaltverbrecher unter den Zuwanderern werden in Deutschland hingegen „nach ermüdendem Sie-wurden-als-Kind-zu-wenig-gestreichelt-Blabla“ allenfalls zu milden Haftstrafen, wenn nicht zu „ganz, ganz drakonischen Bewährungsstrafen, weil sie nicht 50-mal, sondern nur 15-mal auf den Kopf des Opfers getreten haben“, verurteilt.
In dasselbe Horn stößt anläßlich der Mordtat in Kirchweyhe auch der „Focus“-Journalist Michael Klonovsky (12/2013). Unter der Überschrift „Schluß mit dem Täterschutz!“ führt er zahlreiche Beispiele von vergewaltigten deutschen Frauen und ermordeten deutschen Männern an, wo die Täter niemals ins Gefängnis mußten, sondern die Strafen auf Bewährung ausgesetzt wurden. Seine Schlußfolgerung ist bemerkenswert: „Es steckt in solchen Urteilen die Bitte um Schonung. Von den Opfern droht keine Gefahr, die Täter dagegen sind gefährlich. Eine postheroische Zivilgesellschaft bittet Gewaltverbrecher im Gegenzug für richterliches Wohlwollen wieder lieb zu sein.“ Doch diese Haltung würde von der anderen Seite nur als Schwäche betrachtet. Klonovsky hält daran fest, daß Mörder die Möglichkeit haben sollen, wieder in die Gesellschaft zurückzukehren. Doch „daß sie dies oft nahezu straflos tun können, ist ein unglaublicher Skandal“.

A. L.


 
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